physiOs Ratzeburg - Osteopathie

Privatpraxis für Osteopathie in Ratzeburg


Osteopathie

Zitat Verband der Osteopathen Deutschlands e.V. (VOD): „Die Osteopathie ist eine manuelle Form der Medizin. Sie dient dem Erkennen und Behandeln von Funktionsstörungen. Dazu nutzt sie eigene Techniken, die mit den Händen ausgeführt werden. Die Osteopathie nimmt jeden Patienten als Individuum wahr und behandelt ihn in seiner Gesamtheit. Sie ist deshalb auch eine ganzheitliche Form der Medizin. Die Osteopathie wurde vor rund 130 Jahren in den USA entwickelt, wo der Beruf des Osteopathen dem eines Arztes entspricht. Sie wird seit etwa 20 – 30 Jahren auch hierzulande bei den verschiedensten Beschwerden aller Altersgruppen eingesetzt. “

Störungen der Gesundheit sind vielfältig: Unfälle, Entzündungen, Operationen, Verletzungen oder verkehrte Bewegungsgewohnheiten können hier eine Rolle spielen, auch dann wenn sie bereits sehr lange zurück liegen. Über Anpassungsvorgänge können sich über die Zeit Symptome entwickeln, die man nicht zwingend mit dem Ursprungsereignis in Verbindung bringen würde. In der Osteopathie werden Symptome als Leitlinie genutzt und natürlich auch behandelt, immer jedoch wird vor allem nach ihrer Ursache gesucht. Ein eingeschränkter Darm etwa kann zu Beschwerden an der Halswirbelsäule führen, die Leber kann verantwortlich für Kopfschmerzen oder die Nieren für Kniebeschwerden sein.

Mit den Händen spürt der osteopathisch geschulte Therapeut Spannungen und Bewegungseinschränkungen im Körper auf, um diese durch sanfte Mobilisationstechniken aufzulösen und die Selbstheilungskräfte des Körpers  zu aktivieren. Eine Behandlung dauert meist 50 bis 60 Minuten. Wie häufig die Behandlung wiederholt wird, stimmt der Therapeut ganz auf die Bedürfnisse des einzelnen Patienten ab. Nach drei bis vier Sitzungen sollte eine Verbesserung zu spüren sein. Die Methode kann bei vielen Beschwerden helfen; die parietale Osteopathie kommt bei Störungen des Bewegungsapparates zum Einsatz. Die Behandlung von inneren Organen, Gefäßen und einem Teil des Nervensystems übernimmt die viszerale Osteopathie. Die craniosakrale Osteopathie schließlich untersucht den Schädel, die Wirbelsäule mit Rückenmark und das Becken. Sie kann bei Problemen im Hals-Nasen-Ohren-Bereich wie Kopfschmerzen, Migräne, Nasennebenhöhlenentzündungen oder Tinnitus ebenso helfen wie bei Unterleibsbeschwerden oder bestimmten nervlichen Erkrankungen.

Notfälle, akute Infekte, Unfälle, Tumor- und andere schwere Erkrankungen sowie psychische Probleme müssen schulmedizinisch behandelt werden, die osteopathische Nachsorge aber kann auch hier sehr sinnvoll sein, da die Osteopathie die körpereigenen Kräfte mobilisiert und die Selbstheilung stimuliert.

Informationen:  
Verband der Osteopathen Deutschlands e.V. (VOD)
Untere Albrechtsstraße 15
65185 Wiesbaden
Telefon: 0611 / 91 03 66 1
Telefax: 0611 / 91 03 66 2
gs.wiesbaden@osteopathie.de

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